Informationen zum Kurs

Kurstitel
Weichteilsarkome der Hüfte und des Beckens

Autoren, Kursleitung
Dr. Maria A. Smolle, Prof. Andreas Leithner, Univ.-Klinik für Orthopädie und Traumatologie, Medizinische Universität Graz

Lehrziel
Vermittlung von grundlegenden Informationen über Weichteilsarkome der Hüfte und des Beckens, mit Fokus auf Früherkennung und Diagnose-Algorithmus

Fachbereich
Orthopädie & Traumatologie

Lecture Board          
Dr. Felix Machacek, Wien
PD Dr. Per-Ulf Tunn, Berlin

DFP-Punkte
Für die richtige Beantwortung der Multiple-Choice-Fragen im Anschluss an den Fachartikel wird 1 Punkt für das Diplom-Fortbildungs-Programm der Österreichischen Ärztekammer zuerkannt

Ärztlicher Fortbildungsanbieter
Österreichische Gesellschaft für Orthopädie & orthopädische Chirurgie (ÖGO)

Organisation
Service-Provider: Universimed Cross Media Content GmbH in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Akademie der Ärzte

Bedienungshinweise          
Siehe Anleitung

Kosten
Dieser Kurs wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

Offenlegungsstatement
Alle Vortragenden/Mitwirkenden für Inhalte dieses Kurses wurden aufgefordert, potenzielle Interessenkonflikte offenzulegen, die eine Beeinflussung der Lehrinhalte verursachen könnten

Weichteilsarkome der Hüfte und des Beckens

Weichteilsarkome sind hochaggressive Tumoren, die oftmals nur unspezifische Symptome verursachen. Oft fehlen Schmerzen und die Größe nimmt nur langsam zu. Die Behandlung sollte unbedingt an einem Tumorzentrum erfolgen, wo nach bioptischer Verifizierung eine weite En-bloc-Resektion durchgeführt werden kann. Zusätzlich können abhängig von der Entität eine Radiotherapie und/oder eine Chemotherapie notwendig werden.

Weichteilsarkome (WTS) sind eine seltene, aber hochaggressive Tumorentität. Sie sind klinisch oft schwer von benignen Weichteiltumoren, wie Lipomen und Fibromen, zu unterscheiden. Daher sind akzidentelle Resektionen von WTS relativ häufig: Knapp 40% der WTS-Patienten, die an Tumorzentren zugewiesen werden, sind auswärts – in der Annahme des Vorliegens eines benignen Tumors – bereits inadäquat voroperiert worden.1 Infolge derartiger onkologisch meist inkorrekter Resektionen ist das multidisziplinäre Team am Tumorzentrum mit mehreren Problemen konfrontiert: Das Fehlen adäquater präoperativer Bildgebung, aber auch Unklarheiten über die Resektionsränder (welche bei WTS unter allen Umständen im Gesunden sein sollten) und unsachgemäße operative Zugänge erschweren die weitere Behandlung (Abb. 1).2