Informationen zum Kurs

Kurstitel
Therapieoptionen nach fehlgeschlagener Osteosynthese von Hüftfrakturen

Autoren, Kursleitung
Priv.-Doz. Dr. Alexander Brunner, Universitätsklinik für Orthopädie, Medizinische Universität Innsbruck

Lehrziel
Übersicht über aktuelle Versorgungsstandards nach fehlgeschlagener Osteosynthese von Hüftfrakturen

Fachbereich
Orthopädie & Traumatologie

Lecture Board
Prof. Dr. Christian Kammerlander, München
Doz. Dr. Dietmar Krappinger, Innsbruck

DFP-Punkte
Für die richtige Beantwortung der Multiple-Choice-Fragen im Anschluss an den Fachartikel wird 1 Punkt für das Diplom-Fortbildungs-Programm der Österreichischen Ärztekammer zuerkannt

Ärztlicher Fortbildungsanbieter
Gesellschaft der Ärzte in Wien, Billrothhaus

Organisation
Service-Provider: Universimed Cross Media Content GmbH in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Akademie der Ärzte

Bedienungshinweise
Siehe Anleitung

Kosten
Dieser Kurs wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

Offenlegungsstatement
Alle Vortragenden/Mitwirkenden für Inhalte dieses Kurses wurden aufgefordert, potenzielle Interessenkonflikte offenzulegen, die eine Beeinflussung der Lehrinhalte verursachen könnten

Therapieoptionen nach fehlgeschlagener Osteosynthese von Hüftfrakturen

Hüftfrakturen sind typische Verletzungen älterer Menschen. Operative Revisionen fehlgeschlagener Osteosynthesen des proximalen Femurs sind häufig komplikationsbehaftet und können zu einer chirurgischen Herausforderung werden. Dieser Artikel gibt einen Überblick über gängige Therapieoptionen nach fehlgeschlagener Osteosynthese von Hüftfrakturen und stellt einen evidenzbasierten Algorithmus zum chirurgischen Vorgehen bei der Behandlung dieser Komplikationen vor.

Keypoints

  • Bei älteren Patienten mit fehlgeschlagener Hüftosteosynthese haben die Wiederherstellung einer voll belastbaren Extremität und die frühe postoperative Mobilisation oberste Priorität.
  • Reosteosynthesen sind nach fehlgeschlagenen Osteosynthesen von Schenkelhalsfrakturen bis zu einem Patientenalter von 50 Jahren und nach fehlgeschlagenen trochantären Osteosynthesen bis zu einem Alter von 65 Jahren sinnvoll.
  • Bei älteren Patienten ist die Implantation einer Hüftgelenksendoprothese die Therapie der Wahl.
  • Im Falle einer fehlgeschlagenen Osteosynthese ist immer eine Infektion als mögliche Ursache in Erwägung zu ziehen.