Informationen zum Kurs

KurstitelHinweise zur Differenzialdiagnose entzündlicher und nicht entzündlicher Arthropathien
AutorDr. Ingo Arnold
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, operative Rheumatologie und Wiederherstellungschirurgie, Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen
E-Mail: Arnold.I@Roteskreuzkrankenhaus.de
FachbereicheOrthopädie & Traumatologie, Rheumatologie
Lecture Board

Prof. Dr. Axel Wanivenhaus
Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, Additivfach Rheumatologie, Wien
Prof. Dr. Ronald Dorotka
Facharzt für Orthopädie, Orthopädische Chirurgie und Sportorthopädie, Zusatzfach Rheumaorthopädie, Wien; Präsident des Berufsverbandes Österreichischer Fachärzte für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (BVdO)

Ärztliche FortbildungsanbieterÖsterreichische Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (ÖGO)
OrganisationUniversimed Cross Media Content GmbH
Bedienungs­hinweisesiehe Anleitung
DFP-Punkte

Für die richtige Beantwortung der Multiple-Choice-Fragen im Anschluss an den Fachartikel werden 2 Punkte für das Diplom-Fortbildungs-Programm der Österreichischen Ärztekammer zuerkannt.

Gültig bisMärz 2020

Hinweise zur Differenzialdiagnose entzündlicher und nicht entzündlicher Arthropathien

In der Differenzialdiagnose entzündlicher und nicht entzündlicher Arthropathien führen eine gezielte Anamneseerhebung und eine gründliche klinische Untersuchung in nahezu 70% der Fälle bereits zu einer Diagnose.

Wesentliche Aufschlüsse lassen sich durch den Lokalbefund, das Verteilungsmuster der Arthritis (DIP, CM I, GGG), vorhandene extraartikuläre Symptome (Enthese, Haut, Uveitis) und auch die Schmerzanamnese (Charakter, Dauer, Intensität, Beginn) erheben. Neben der serologischen Labordiagnostik hat vor allem die Punktatanalyse einen hohen Stellenwert. Typische radiologische Befunde sind dagegen meist erst nach längerer Krankheitsmanifestation detektierbar und helfen in frühen Fällen nicht unbedingt weiter. Die CPPD-Kristallarthropathie ist neben der Arthrose von peripheren und axialen Gelenken und der Arthritis urica eine typische entzündliche Gelenkerkrankung des geriatrischen Patienten, schmerzhaft, teilweise chronisch destruierend. Ihre unzureichende Diagnose kann eine Gefahr des Verlustes der Aktivitäten des täglichen Lebens gerade bei älteren Patienten bedeuten.