Informationen zum Kurs

Kurstitel
Etablierte Verfahren und neue Trends der Meniskuschirurgie

Autoren, Kursleitung
Dr. Peter A. Hausbrandt, Dr Michael Maier AUVA-Unfallkrankenhaus Graz

Lehrziel
Übersicht über die Behandlung der Meniskusläsion entsprechend dem derzeitigen Stand des Wissens.

Fachbereich
Orthopädie & Traumatologie

Lecture Board
Doz. Dr. René El Attal
Doz. Dr. Vinzenz Smekal

DFP-Punkte
Für die richtige Beantwortung der Multiple-Choice-Fragen im Anschluss an den Fachartikel wird 1 Punkt für das Diplom-Fortbildungs-Programm der Österreichischen Ärztekammer zuerkannt

Ärztlicher Fortbildungsanbieter
Gesellschaft der Ärzte in Wien, Billrothhaus

Organisation
Service-Provider: Universimed Cross Media Content GmbH in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Akademie der Ärzte

Bedienungshinweise
Siehe Anleitung

Kosten
Dieser Kurs wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

Offenlegungsstatement
Alle Vortragenden/Mitwirkenden für Inhalte dieses Kurses wurden aufgefordert, potenzielle Interessenkonflikte offenzulegen, die eine Beeinflussung der Lehrinhalte verursachen könnten

Etablierte Verfahren und neue Trends der Meniskuschirurgie

Biomechanisch ist der Meniskus durch die Vergrößerung der inkongruenten Kontaktflächen zwischen Femur und Tibia chondroprotektiv. So werden 70–90% der axialen Belastungen am medialen und lateralen Kniegelenks­kompartiment über die Menisci übertragen,1 woraus sich auch die Wichtigkeit der funktionellen Integrität des Meniskus für die Belastungen des Kniegelenkes und vor allem für die Schonung des Knorpels ergibt. Durch die intensive Grundlagenforschung der letzten Jahre wurde neben den bekannten Schlüsselfunktionen des Meniskus für Gleit-/Rollbewegungen, die Kraftverteilung und die Stoßdämpfung vor allem der essenzielle Anteil an der Gelenksstabilisierung erkannt.

Keypoints

  • Wenn möglich, Naht von radiären und horizontalen Rissen versuchen
  • Genaue eigenständige MRT-Interpretation in Hinsicht auf Rampen- und Wurzelläsionen durchführen
  • Beim degenerativen Meniskusschaden an die Leitlinien des ESSKA-Konsenses denken
  • Meniskustransplantation als gute Möglichkeit der Therapie bei ausgewählten Patienten in Betracht ziehen