Informationen zum Kurs

Kurstitel
Endoprothetik bei Schenkelhalsfraktur geriatrischer Patienten

Autoren, Kursleitung
Prof. Dr. Ernst J. Müller
Vorstand der Abteilung für Unfallchirurgie, Klinikum Klagenfurt und LKH Wolfsberg
E-Mail: ernst.mueller@kabeg.at

Dr. Georg Pinter
Abteilungsvorstand Haus der Geriatrie/Abteilung für Geriatrie und chronisch Kranke, Klinikum Klagenfurt

Lehrziel
Übersicht über die Voraussetzungen für eine erfolgreiche interdisziplinäre Betreuung geriatrischer Patienten mit Schenkelhalsfrakturen und wesentliche Eckpfeiler des modernen Managements

Fachbereich
Orthopädie & Traumatologie

Lecture Board
Prof. Dr. Bernhard Iglseder, Salzburg
Prof. Dr. Thomas Frühwald, Wien

DFP-Punkte
Für die richtige Beantwortung der Multiple-Choice-Fragen im Anschluss an den Fachartikel wird 1 Punkt für das Diplom-Fortbildungs-Programm der Österreichischen Ärztekammer zuerkannt

Ärztlicher Fortbildungsanbieter
Gesellschaft der Ärzte in Wien, Billrothhaus

Organisation
Service-Provider: Universimed Cross Media Content GmbH in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Akademie der Ärzte

Bedienungshinweise
Siehe Anleitung

Kosten
Dieser Kurs wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

Offenlegungsstatement
Alle Vortragenden/Mitwirkenden für Inhalte dieses Kurses wurden aufgefordert, potenzielle Interessenkonflikte offenzulegen, die eine Beeinflussung der Lehrinhalte verursachen könnten

Endoprothetik bei Schenkelhalsfraktur geriatrischer Patienten

Während der Patient auf die elektive Hüftendoprothetik optimal vorbereitet werden kann, ist die Schenkelhalsfraktur des geriatrischen Patienten verbunden mit einer signifikanten gesundheitlichen Beeinträchtigung des Betroffenen mit entsprechenden negativen Effekten auf die zeitlich dringliche Akutversorgung und den weiteren Verlauf.

Keypoints

Die Komplikationsrate im Rahmen der Versorgung der Patienten ist hoch. Schlüsselelemente zur Optimierung der Behandlungsergebnisse sind:

  • eine angemessene Schmerztherapie
  • ein initiales internistisch-geriatrisches Screening
  • ein initiales Infekt-Screening und eine suffiziente Infekt-Prophylaxe
  • eine primäre rasche operative Versorgung
  • eine strukturierte und patientenorientierte traumatologische Entscheidungsfindung
  • eine stabile knöcherne Verankerung der Endoprothesen-Zementierung
  • eine unmittelbare postoperative Mobilisierung und Physiotherapie
  • ein Delir-Screening, eine Delir-Prophylaxe und -Therapie
  • eine patientenfokussierte, fachübergreifende strukturierte und zielorientierte Zusammenarbeit